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Das Projekt BEE together – Die InGa Imkerei startet wieder

Das Projekt wurde im vergangenen Jahr durch die Ukraine-Hilfe der Caritas Heinsberg ins Leben gerufen, um ukrainisch geflüchteten Menschen in eine Imkerei zu integrieren. Dieses Projekt ist eingebunden in das Netzwerk Hückelhoven hilft. In diesem Netzwerk ist die Caritas ein Kooperationspartner. Für die Imkerei stellt das KAI Hückelhoven (Kristallisationspunkt gegen Armut und für Integration) des DRK, ebenso ein Kooperationspartner im Netzwerk, den integrativen Gemeinschaftsgarten kurz InGa zur Verfügung. Die ViaNobis als Kooperationspartner brachte sich ein, indem sie die erforderlichen Bienenkisten anfertigte. Die Imkerei wird gefördert durch den Migrationsfond des Caritasverbandes für das Bistum Aachen.

Eine Berufsimkerin installierte 2023 vier Bienenvölker und übernahm die Schulung der Teilnehmenden. Im Schnitt kamen 5-10 ukrainische Frauen (auch mit ihren Kindern) zu den regelmäßig statt findenden Treffen. Bei diesen Treffen ging es um die Vorstellung der Bienenhaltung und die Schulung der Flüchtlinge mit dem Ziel, dass die daraus resultierenden Arbeitsteams das Projekt der Imkerei langfristig weiterführen. Hierzu fanden regelmäßige Termin mit der Berufsimkerin an 2 Tagen in der Woche statt. In den Wintermonaten gab es vermehrt Schulungen für bereits involvierte Flüchtlinge und neu Interessierte. Außerdem wurden notwendige Vorarbeiten für die nächste Bienensaison durchgeführt.
Geschult wurden die Geflüchteten in allen Themen der Bienenhaltung, der Betreuung der Bienenvölker, anleiten der begleitenden Arbeiten mit Holz, relevante Instandhaltungsarbeiten an den Bienenstöcken, die Honiggewinnung incl. Verarbeitung des Honigs. Die Gewinnung von Honig im ersten Jahr hat nicht stattgefunden, da die Bienen zu Beginn nur so viel Honig produziert haben, dass genügend Nahrung für den Winter vorhanden ist.

Es zeigte sich, dass der Umgang mit den Bienen, die Arbeit in der Natur, das Erlangen neuer Kompetenzen, die Integration der Geflüchteten erheblich verbesserte. Positive Erfahrungen verstärken das Selbstwertgefühl und die psychische Gesundheit der Geflüchteten. Die Integration in eine neue Gemeinschaft hat dazu beigetragen, dass die Menschen sich sicherer und unterstützter fühlen. Dies geschah insbesondere, da die Imkerei in dem Gemeinschaftsgarten eingebunden ist, den Menschen mit Behinderung regelmäßig besuchen.

Nach der Winterpause ist die Imkerei nun wieder neu zum Leben erwacht. Alle Beteiligten hoffen nun auf den Gewinn von Honig in diesem Jahr. Dieser soll auf Stadtfesten und Märkten in Verbindung mit der Vorstellung aller integrativen Projekte des Netzwerkes Hückelhoven hilft, angeboten werden und das Projekt wird in der Bevölkerung bekannt gemacht, um die geflüchteten und einheimischen Menschen zu einem stärkeren sozialen Miteinander zu motivieren.

Die Imkerei kann mittwochs nachmittags im KAI Hückelhoven, Rheinstraße 103 besucht werden. Interessierte an der Imkerei sind herzlich Willkommen.

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