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Ukraine-Hilfe im Kreis Heinsberg


Die aktuelle Lage in der Ukraine entwickelt sich sehr dynamisch. Viele Geflüchtete werden derzeit in den Nachbarländern aufgenommen und versorgt. Ebenso kommen täglich Menschen aus der Ukraine in Deutschland und somit im Kreis Heinsberg an. Die Überlastung der benachbarten Aufnahmeländer zeichnet sich bereits ab und  auch die Herausforderungen, denen sich unsere Bundesregierung, unser Kreis und nicht zu Letzt die Kommunen im Kreis Heinsberg stellen müssen, sind enorm.

Die russische Kriegsstrategie scheint sich auch gezielt gegen die Zivilbevölkerung zu richten und zerstört Städte, Ortschaften und Infrastruktur. Millionen Menschen haben bereits ihr Zuhause verloren und Hundertausende weitere haben bspw. keinen Zugang mehr zu Wasser und Strom (Quelle: OCHA).

Es ist also zu erwarten, dass die Zahl der bei uns Schutzsuchenden nicht abreißt, sondern stetig wächst. Experten schätzen die Zahl bereits auf weit über 1 Million, auch wenn das noch spekulativ bzw. ungewiss ist. Sollte dem so sein, wird dies den Zustrom von Flüchtlingen von 2015 deutlich übertreffen.

Aufgrund der bereits jetzt sich abzeichnenden Schäden in der Ukraine, die nicht kurzfristig repariert werden können, werden diese Menschen auch längerfristig in Deutschland bleiben, da eine schnelle Rückkehr kaum möglich sein wird. Insofern braucht es passende solidarische Lösungen: Hilfsbereitschaft, Integrationsmöglichkeiten, Sprach- und Schulangebote, Zugang zum Wohnungs- und Arbeitsmarkt und viele mehr.