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Aktuelles

Gestern Azubi, heute Führungskraft! So funktioniert Karriere beim Caritasverband Heinsberg.

Raisa Mager ist ein tolles Beispiel für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Caritasverband Heinsberg. Als Mutter von zwei Kleinkindern begann sie ihre Ausbildung. Zehn Jahre später hat sie ihre Weiterbildung als verantwortliche Pflegekraft erfolgreich bestanden. Sie erzählt uns von ihrem „Caritas-Weg“.

Wann haben Sie Ihre Ausbildung bei der Caritas begonnen?
Raisa Mager: „Ich habe die Ausbildung nach einem wöchentlichen Praktikum in der Pflege im März 2011 als Teilzeitausbildung angefangen. Der Caritasverband war der einzige Arbeitgeber, der bereit war, mich mit 2 kleinen Kindern einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits mehr als 80 Bewerbungen für alle möglichen Branchen und Bereiche geschrieben. Frau Peters, unsere Abteilungsleiterin, hat damals zu mir gesagt: „Wir haben diese Form der Ausbildung so auch noch nicht gehabt, aber wir werden schauen, wie es funktioniert.“ Nach der Ausbildung, im März 2015, habe ich eine Teilzeitstelle angetreten. Die Kinder waren für mehr einfach noch zu klein. Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass ich mich noch weiterbilden möchte, wenn die Kinder selbständiger sind.“

Welche Stellen haben Sie nach Ihrer Ausbildung durchlaufen?
Raisa Mager: „2018 habe ich die Stelle der Gruppenleitung übernommen. Und in diesem Jahr bin ich auch von den Mitarbeitern in die MAV gewählt worden. Dieses Amt bekleide ich bis heute. Seit Ende 2019 bin ich die stellvertretende Pflegedienstleitung in der Caritas-Pflegestation Heinsberg. Seitdem bin ich auch in Vollzeit beschäftigt.“

Warum sollte man sich bei der Caritas bewerben?
Raisa Mager: „Ich würde mich immer wieder bei der Caritas bewerben und empfehle es auch jedem weiter aus folgenden Gründen:
· Familienfreundliche Arbeitszeiten.
· Die Möglichkeit, sich am Prozess der Entwicklung in der Pflege aktiv zu beteiligen
· Individuelle Aufstiegsmöglichkeiten. Jeder Mitarbeitende kann wirklich seine Stärken nutzen, um im Verband voran zu kommen.
· Man kann seine Fähigkeiten ausbauen und wird auch gleichzeitig gefordert und gefördert.
· Die Fortbildungsmöglichkeiten bieten jedem Mitarbeiter die Möglichkeit. sich weiter zu entwickeln.

Was hat Sie in Ihrer Ausbildung besonders geprägt?
Raisa Mager: „In meiner Ausbildung hat mich stets der Gedanke geleitet, die Menschen so zu versorgen, wie ich selber versorgt werden möchte! Die Dankbarkeit, die die Menschen empfinden, wenn man empathisch ist und ein Stück Lebensweg gemeinsam geht, ist durch Geld nicht aufzuwiegen. Die Geschichten der Menschen haben mich sehr bewegt und auch zu einem Teil für mein Leben geprägt. Jede auf seine Art und Weise. Ich kann heute sagen, dass ich alles genau so wieder machen würde.“

Wenn Sie nochmals vor der Ausbildung wären, würden Sie sich wieder für die Caritas entscheiden, und wenn ja, warum?
Raisa Mager: „Die Gründe sind schwer zu beschreiben, das meiste passiert auf zwischenmenschlicher Basis. Einmal ist es der Umgang miteinander. Die Arbeit, die einen immer wieder herausfordert, auch über den Tellerrand zu schauen. Die Hilfestellung, die man immer wieder aufs Neue bietet. Und ich stelle fest, dass ich auch was bewegen kann und das ist mir sehr wichtig. Mein Job ist jeden Tag anders, kein Tag ist wie der andere. Ich kann mich weiterbilden, ganz nach meinen eigenen Interessen. Kommunikation ist im Umgang miteinander sehr wichtig sowie die kurzen Wege zwischen allen Beteiligten. All das bietet mir mein Arbeitgeber.“

Wie schafft man es vom Auszubildenden zur Führungskraft?
Raisa Mager: „Durch gutes Timing, Fleiß und die Bereitschaft, mehr zu tun als nur das was vorausgesetzt wird. Wichtig ist auch das Engagement, sich weiter zu entwickeln. Man benötigt auch eine klare Haltung und gute Kommunikation. Außerdem erfordert es einen starken Willen und ein Ziel, das einen motiviert, immer weiter zu gehen. Das Wichtigste ist aber, ein Team zu haben, das einen unterstützt. Und es muss jemanden geben, der diese Chancen bietet. In meinem Fall ist das der Caritasverband Heinsberg!“

Bildunterschrift: Ursula Otzik, Leiterin der Caritas-Pflegestation Heinsberg, gratulierte stolz ihrer Kollegin Raisa Mager zur erfolgreich bestandenen Weiterbildung.