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Martina Alba
Projektleiterin
m.alba.drop-this@ignore-this.caritas-hs.de
Handy: 0177/5981450

Nicole Wölke
Projektmitarbeiterin
n.woelke.drop-this@ignore-this.caritas-hs.de

Was macht die Aktion Mensch?

Die Aktion Mensch setzt sich dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen lernen, wohnen, arbeiten und leben. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte entlang der Lebensbereiche und Mobilität, Freizeit, Bildung, Persönlichkeitsstärkung, Arbeiten und Wohnen.

So wird auch unser Projekt „Flächendeckender Auf- und Ausbau von Lokalen Teilhabekreisen im Kreis Heinsberg“ durch die Aktion Mensch gefördert. Ziel ist es in unserem Landkreis jede Stadt/Gemeinde mit einem Lokalen Teilhabekreis (LTK) auszustatten. Damit möchten wir die Inklusion in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken und für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung (MmB) sorgen.

Was machen überhaupt Lokale Teilhabekreise?


In einem LTK setzen sich Menschen mit und ohne Behinderung für mehr gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in den verschiedensten Lebensbereichen ein. Die Teilnehmer*innen (TN) eines LTK sollen dazu befähigt werden sich aktiv für ihre Bedürfnisse und Rechte in ihrem Wohnort einzusetzen. In unserem Kreisgebiet sind bereits 7 von 10 Städten mit einem LTK ausgestattet. Sie funktionieren teilweise seit mehr als 10 Jahren hervorragend als ein Instrument zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Nach vielen erfolgreichen Aktivitäten in Geilenkirchen, Hückelhoven, Heinsberg, Erkelenz und Gangelt soll es nun im ganzen Kreis Heinsberg Lokale Teilhabekreise geben. Mit unserem Projekt und durch die Unterstützung der „Aktion Mensch“ kann dieser Wunsch nun in den nächsten Jahren realisiert werden. Dazu wurde ein eigener Trägerverbund zwischen dem Caritasverband Heinsberg e.V., der Lebenshilfe Heinsberg e.V, und der Katharina-Kaspar ViaNobis GmbH gegründet.

Moderiert und koordiniert werden die LTK´s durch Mitarbeiter*innen der Gemeindesozialarbeit, Hauptamtliche Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und Mitarbeiter*innen einer Beratungsstelle für MmB, der KoKoBe (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen).
Weitere Akteure in einem LTK sind: u.a. Klienten und Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe; Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung; Seniorenvertreter (z.B. „Senioren aktiv“). Die Klienten aus den Einrichtungen werden oftmals durch die Assistenz begleitet, in einigen Orten werden die Sitzungen in kleinen Gruppengesprächen vor- und nachbereitet.
Ein LTK trifft sich jedes Quartal zur großen "Hauptsitzung". Zeitintensive Themen werden bei Bedarf in kleinen Arbeitsgruppen besprochen. Die verschiedenen Themenbereiche werden dann in kleinen Arbeitsgruppen besprochen. Das Ergebnis wird anschließend für alle zur Verfügung gestellt.

 

Was wurde bisher im Projekt erreicht?

Zunächst werden in den neuen Städten die Auftaktveranstaltungen stattfinden, das sind sozusagen die Gründungsveranstaltungen. In zwei neuen Städten ist uns dies trotz der Corona-Pandemie gelungen.
Und so wurde am 15.04.2021 mit einer offiziellen, digitalen Auftaktveranstaltung der Lokale Teilhabekreis in Wegberg gegründet. Neben insgesamt 20 Menschen mit und ohne Handicap nahm ebenfalls Bürgermeister Michael Stock interessiert teil. Um die Besonderheit dieser Auftaktveranstaltung spürbar zu machen, verteilten wir am Vortag bei allen angemeldeten Teilnehmern kleine Feier-Tüten, damit man gemeinsam anstoßen konnte
Ein ähnliches Bild zeigte sich am 19.05.2021, bei der digitalen Auftaktveranstaltung in Übach-Palenberg. Auch hier hatten wir unsere Teilnehmer mit den „Feiertütchen“ versorgt. Seitens der Stadtverwaltung zeigten sich der Bürgermeister Oliver Walther und der Behindertenbeauftragte Thomas de Jong interessiert an unseren zukünftigen Vorhaben.

Filmbeiträge:
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch

In Rahmen des Projekts soll in jedem neuen LTK unsere bereits erfolgreiche Aktion „Wir sind dabei“ durchgeführt werden. Ziel dieser Aktion ist es, öffentliche Gebäude, Geschäfte, Einrichtungen und Praxen durch einen Fragebogen anzufragen, ob sie barrierefrei im weitesten Sinne sind. Wenn bauliche Barrieren nicht zu ändern sind, geht es auch darum zu erfahren, wie Teilhabe trotzdem möglich werden könnte. Die Verteilung der Fragebögen, deren Auswertung und die Preisverleihung werden durch unsere TN in Kooperation mit Schulen oder anderen jugendlichen Gruppierungen durchgeführt, um somit Berührungsängste im Umgang mit MmB abzubauen.


Ein weiteres Projektziel ist die Akquise von mehr Ehrenamtlern in Zusammenarbeit mit dem Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum
Durch eine gezielte Zusammenarbeit der LTK´s mit dem Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum wollen wir zukünftig mehr Ehrenamtler akquirieren. Dazu werden wir gezielt Bürger ansprechen und für die Mitarbeit vor Ort werben. Außerdem sollen innerhalb der Bürgerschaft Menschen gefunden werden, die sich vorstellen können einen Teilhabekreis ehrenamtlich zu führen. Durch spezielle Schulungen im SFZ soll den Ehrenamtlern das notwenige Know-How vermittelt werden.

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an das:
Selbsthilfe- u. Freiwilligen-Zentrum
Hochstr. 24 • 52525 Heinsberg
Tel.: 02452 156790 • E-Mail: selbsthilfe@sfz-heinsberg.de