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Abschlussveranstaltung des ZWAR-Netzwerkes Geilenkirchen – Professionelle Begleitung und Anleitung endete

Auf den Tag genau der Auftaktveranstaltung zur Gründung eines ZWAR Netzwerkes für Menschen zwischen 55 und 70 Jahren vor einem Jahr fand nun die Abschlussveranstaltung im Festsaal des Franziskusheims Geilenkirchen statt. Dies stellten Nicole Abels, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, und Melanie Hafers-Weinberg ,Mitarbeiterin der Franziskusheim gGmbH, die beide ein Jahr lang das ZWAR Netzwerk begleitet hatten, fest. Beide verabschiedeten sich aus der professionellen Begleitung und bekannten: „Es ist ein absolut gelungener Projektabschluss für uns. Das ZWAR-Netzwerk ist eine großartige Bereicherung für Geilenkirchen.“

Dies sah auch Bürgermeister Georg Schmitz so. „Wenn ich in den Veranstaltungskalender der Stadt schaue, so ist das ZWAR-Netzwerk mit unglaublich vielen Gruppenangeboten vertreten“, stellte er fest. Dass sie anfangs gegenüber der Idee von Christoph Nilles von der Stadt Geilenkirchen, ein ZWAR-Netzwerk in Geilenkirchen zu etablieren und damit etwas für die Menschen übe 55 Jahren zu initiieren, skeptisch gegenüber stand, bekannte Nicole Abels. Doch schnell sei sie dann von der Gründung eines ZWAR-Netzwerks (ZWAR steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“) bei dem sich Menschen, die sich im Ruhestand befinden oder darauf vorbereiten, zusammentun, um gemeinsam in Eigeninitiative und ohne Vereinsverpflichtung Aktivitäten entwickeln, überzeugt gewesen. Sie habe Melanie Hafers-Weinberg, Quartiersentwicklerin Franziskusheim, „mit ins Boot geholt“.

Beide blickten gemeinsam auf die kurze einjährige Historie zurück, die mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Geilenkirchen, dem Caritasverband für die Region Heinsberg und der Franziskusheim gGmbH am 22. November 2018 und der Auftaktveranstaltung zur Gründung eines ZWAR-Netzwerkes am 22. Januar 2019 begann. Am 6. Februar letzten Jahres fand das erste Treffen der ZWAR Basisgruppe mit über 90 Teilnehmern statt. Die Basisgruppe trifft sich seitdem kontinuierlich alle 14 Tage. „Die Resonanz mit 25 bis 40 Teilnehmern ist hier groß“, so Abels. Aus der Basisgruppe heraus hätten sich am ersten Abend bereits neun Aktivitäten entwickelt, erinnerte sich Melanie Hafers-Weinberg. „Danach hat alles einen schnellen Lauf genommen.“ Mittlerweile gebe es 13 Gruppen wie die Wander-, Städtetour-, Fahrrad-, Walking-, Kino-, Kartenspiel-, Boule-, Wohnmobil-, Lese- und Literatur-, Öffentlichkeitsarbeits-, WhatsApp-Gruppe und gemeinsame Freizeitgestaltung sowie ganz neu die Tanzgruppe. Nicole Abels und Melanie Hafers-Weinberg dankten allen Teilnehmern des Netzwerkes und freuten sich, das das Logo „Netzwerk GK 60+ - Alles kann, nichts muss!“ entwickelt wurde. Sie überließen das Wort Christa Butenschön und Ulrike Homm aus dem Kreis des Netzwerks, die ihrer Freude darüber Ausdruck verliehen, dass alle zusammen an einem Strang zogen, um in Geilenkirchen etwas für die Senioren zu bewegen. „Das Netzwerk ist eine Bereicherung für Geilenkirchen geworden, die niemand von uns mehr missen möchte.“ In kurzen Statements stellten sie die Aktivitäten der einzelnen Gruppen heraus. Abschließend dankten sie allen Initiatoren und ganz besonders Nicole Abels und Melanie Hafers-Weinberg für ihre Begleitung und Anleitung. Diesen Worten schloss sich Hanno Frenken, Geschäftsführer der Franziskusheim gGmbH, an. „Vielen Dank an die Geburtshelferinnen“, sagte er. Es sei schön zu sehen, dass das ZWAR-Netzwerk nun selber laufen könne. Und Marion Peters, Vorstand Caritasverband für die Region Heinsberg, bemerkte, dass ein großer Dank Nicole Abels und Melanie Hafers-Weinberg gelte, deren Begleitung nun ende, gerade „wenn es richtig gut läuft“.

Bildunterschrift: Die große Zahl der Teilnehmer der Abschlussveranstaltung des ZWAR-Netzwerkes.